Rundbrief nach Corona

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

vermisst Ihr das Wasser und unseren schönen Main auch so sehr wie wir?
Ein paar kräftige Ruderschläge, das Ruder schwebt beim Vorrollen flach über die Wasseroberfläche und stupst nur selten gegen sich leicht aufstellen Wellen. Das Boot gleitet unter euren Schlägen wie auf einer glatten Schiene, das Ufer bewegt sich, Ihr spürt die Bewegung. Eine Dynamik, nur von Dir entfacht, einfache Muskelkraft von Beinen und Oberkörper, gepaart mit der typischen Rudertechnik…. So schön ist der Rudersport. Egal, ob im Einer, im Mannschaftsboot, im Riemen- oder Skullboot, vorne auf Schlag oder als Lotse im Bug.

Vorbereitung des Sportbetriebs
Eine doch lange Zeit der Entbehrung scheint zunächst vorbei. Am kommenden Wochenende dürfen unsere weiblichen und männlichen Rennruderer wieder mit dem Einer auf´s Wasser gehen und so etwas ähnliches wie oben beschrieben er“fahren“.

Bitte habt Verständnis, dass wir trotz einer ersten Öffnung weitere Einschränkungen im Ruder- bzw. Trainingsbetrieb sicherstellen müssen. So bleiben Kraft- , Jugend- und Duschräume zunächst geschlossen.

Immobiliensanierung
In der ruderfreien Zeit waren wir nicht untätig. Manche von Euch, die es trotz Einschränkungen an das schöne Flörsheimer Mainufer zieht haben es sicher schon vernommen: Unsere Immobilie glänzt in neuem Antlitz. Von oben und rundherum. Das Dach wurde erneuert und die Fassade neu gestrichen. Auch der baufällige Balkon an der Südseite wurde entfernt. Ein recht aufwendiger Vorgang mit einer Immobilie in dieser Größe. Vor allem dann, wenn Fraport als Zuschussgeber für die Dachsanierung zur Verfügung steht. Nun ist es endlich vorbei, die Immobilie ist wieder frei von hässlichen Baugerüsten.

An dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an alle, die mitgeholfen haben, um unser Bootshaus wieder fit zu machen. Allen voran unser Mann für alle Fälle Erhard Hohlfeld.

Sicherheit
Ein weiterer Mann, der sich ehrenamtlich für unsere Mitglieder engagieren will ist unser neuer Sicherheitsbeauftragter. Er heißt Robert Mohr ist ein 66 Jahre junger Flerschemer Bub und dürfte einigen von uns bereits bekannt sein. Er engagiert sich seit vielen Jahren bei den „Raabekazze“ und dem Heimatverein. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Rudern wollte er schon immer. Diesen Wunsch erfüllt er sich nun kurz vor seiner Rente.
Da er beruflich europaweit mit Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz zu tun hat, dürfte er ideale Voraussetzungen für einen Sicherheitsbeauftragten im Flörsheimer Ruderverein mitbringen. Wir wünschen ihm viel Spaß und Erfolg in unserem Verein.

Nachwuchsarbeit
Viel Spaß und auch einen ersten Erfolg hatte die kleine Luna von Julia und Konstantin. Sie ist als zweijährige Flörsheimer Ergometerexpertin bereits beim Deutschen Ruderverband bekannt. Jedenfalls so angenehm bekannt, dass sie prompt eine bunte Präsentlieferung mit netten Kleinigkeiten des Verbandes erhielt. Wie schön, dass immer wieder „etwas“ nachkommt.

Wir wünschen Luna weiterhin viel Spaß am Rudersport und den jungen Eltern alles erdenklich Gute mit ihrem süssen Schätzchen.

Bleibt gesund und hoffentlich bis bald am Bootshaus