Gerudert wird auch in der fünften Jahreszeit

Wegen der häufigen Hochwasserlagen der letzten Wochen blieben Boote der Freizeitruderer schon viel zu lange im Bootshaus. Doch am 12.Februar verhießen die Vorhersagen trockenes Wetter und normalen Pegelstand und damit gute Chancen auf die lang ersehnte Ausfahrt.  

 „Wenn wir am Sonntag rudern, dann aber maskiert?“ fragte Robert, wobei jedem klar war, dass es sich hierbei eher um eine rhetorische Frage handelte.  

Schon deutlich vor der vereinbarten Zeit 10:00 Uhr trafen die Teilnehmer Bodo, Helmut, Manuela, Robert und Ute in den Umkleidekabinen ein, um kurz danach als Harlekin, Tiger, Chinese, schlecht frisierter Bauarbeiter und Oskar mit freundlicher Unterstützung von Seemann Erhard den Fünfer ins Wasser zu bringen. 

Doch vor dem Ablegen bestand Robert auf das Absingen der ersten und zweiten Strophe der Hymne ´Hall´ die Gail´, war aber mit dem Ergebnis so gar nicht zufrieden. Aber was hatte er von dem gemischten Chor mit einer Überzahl an gebürtigen Bayern, Brandenburgern und Württembergern schon anderes erwartet?  

Vom Wasser aus wurde jeder Angler, Spaziergänger und auch die Kanuten aus Raunheim mit einem ausreichend kräftigen Fastnachtgruß bedacht, so dass Robert wieder versöhnt werden konnte und zum Abschluss der gelungenen Fahrt der Crew ein Glas Sekt spendierte.