Im vergangenen Sommer sorgte die Beobachtung von Robert Mohr über unsere Landesgrenzen hinaus für große Aufmerksamkeit: Er sah, wie ein riesiger Fisch eine ausgewachsene Nilgans verschlang. Die Angler gingen damals von einem Wels aus.
Fast exakt ein Jahr später trieb nun der Kadaver eines sehr großen Fisches den Main hinab. Das Tier war einmal mindestens 150 Zentimeter lang und anhand seines Körperbaus eindeutig als Wels zu erkennen.
Für einige Zeit verfing sich der tote Fisch in der Nähe des FRV-Stegs – ausgerechnet unter den Blicken einer Nilgansfamilie. Die Ruderinnen, die gerade den Dreier zurück ins Bootshaus gebracht hatten, raunten mit gespieltem Schauer: „Das war die Rache der Nilgänse.“
In letzter Zeit wurden auch mehrfach große Welse in der Nähe der Staustufe Eddersheim gesichtet. Auf Höhe von Kostheim berührte sogar einer ein Ruderblatt. Wollen wir hoffen, dass nicht noch einer „anbeißt“

