Wie lang sind drei Hundertstel? Rudi kennt die Antwort

Drei Hundertstel Sekunden – das sind im Zielsprint gerade einmal 15 bis 20 Zentimeter. Genau dieser winzige Abstand entschied bei der Euro Masters Regatta 2026 in München über Sieg und Platz zwei.

Trotz einer hartnäckigen Erkältung, die seine Vorbereitung erheblich beeinträchtigt hatte, präsentierte sich Rudi einmal wieder in bestechender Form. Zwei Titel bei der traditionsreichen Euro Masters Regatta – für den erfolgsverwöhnten Rudi beinahe schon Routine.

Die Regatta brachte erneut mehrere tausend Masters-Ruderinnen und -Ruderer aus der ganzen Welt zusammen. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der 100-jährige Walter Wagner vom Frankfurter Ruder-Club Griesheim, der als ältester aktiver Regattaruderer der Welt an den Start ging. Aus Sicht des FRV stand jedoch vor allem Rudi im Mittelpunkt.

Für Gesprächsstoff sorgte zunächst das Ergebnis seines ersten Rennens. In der Renngemeinschaft mit Arthur Heyne (ASR), Klaus Opitz (KRCR) und Klaus Schuy (LCW) belegte er im Doppelvierer auf den ersten Blick „nur“ den zweiten Platz. In der vereinsinternen Chat-Gruppe wurde bereits augenzwinkernd kommentiert: „Da wird Rudi aber nicht sehr zufrieden sein.“ Doch unser 1.Vorstand Ludger löste das Rätsel schnell auf: „Nicht drei Sekunden, sondern drei Hundertstel Sekunden!“

Nach 1000 Metern lagen die Boote praktisch Bugspitze an Bugspitze – knapper kann ein Rennen kaum entschieden werden.

Fast in den Hintergrund rückte danach Rudis zweiter und sogar noch erfolgreicherer Auftritt. Im leichten Einer dominierte er das Feld und gewann die 1000 Meter in 4:24,33 Minuten mit fast acht Sekunden Vorsprung. In unserem Sport eine kleine Ewigkeit.

Der FRV gratuliert Rudi herzlich zu diesen herausragenden Erfolgen.

Rudi bei der Siegerehrung zum ersten Platz

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